Siemens SENTRON ECPD · vertrieben durch Circuit Electronics

Stromkreisschutz füralles, was nicht ausfallen darf

Das Siemens SENTRON ECPD vereint bis zu zehn Schutz- und Messfunktionen in einem Gerät — schaltet halbleiterbasiert in rund 50 Mikrosekunden und sichert totale Selektivität: Ein Fehler bleibt dort, wo er entsteht, statt ganze Bereiche lahmzulegen.

~50 µsAbschaltzeit halbleiterbasiert
1.000×schneller als ein klassischer LS-Schalter
10 → 1Geräte in einem 2-TE-Gehäuse
bis 60 %weniger Betriebskosten & CO₂*
Live-Webinar · kostenlos

Wie das ECPD die Arbeitsplatz-Absicherung verändert

Gemeinsam mit Siemens · 09. Juli 2026 · online · ~45 Min + Q&A

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Das ECPD in 60 Sekunden

Ein elektronisches Schutzschaltgerät — kein klassischer Schutzschalter.

Auf Basis von Leistungshalbleitern ersetzt das ECPD die Funktionen mehrerer elektromechanischer Geräte — Leitungsschutz, Fehlerstromschutz, Messung und Schalten — in einem einzigen 2-TE-Gehäuse. Im Fehlerfall schaltet nur das betroffene Gerät ab, nicht das vorgelagerte Schutzorgan.

Animation · ca. 1 Min · ohne Ton
Wo das ECPD ansetzt

Zwischen Einspeisung und Arbeitsplatz bleibt ein Glied ungesichert.

IT, Maschinen und Systeme sind geschützt und überwacht — der Stromkreis, der sie versorgt, meist nicht. Er fällt zwischen die Zuständigkeiten von Versorger, Gebäudetechnik und IT. Genau diese Lücke schließt das ECPD.

  1. Netz / EinspeisungVersorgung

    Versorger

  2. HauptverteilungGebäude

    Gebäudetechnik

  3. ECPD setzt hier anEnd- & BereichsstromkreiseUnterverteilung

    Ungesichert — niemand zuständig

  4. Systeme & GeräteInfrastruktur

    Hersteller & Integratoren

  5. Arbeitsplatz / Anlage24/7-Betrieb

    Betreiber

Die Argumente fürs ECPD

Totale Selektivität — plus drei Hebel, die den Business Case tragen.

Das Kernversprechen: Im Fehlerfall schaltet garantiert nur das betroffene Gerät ab, unabhängig vom vorgelagerten Schutzorgan. Auf diesem Fundament zahlen niedrigere Betriebskosten, Schutz ohne Lichtbogen und auditierbare Transparenz auf einen messbaren Vorteil ein.

Verfügbarkeit durch totale Selektivität

Im Fehlerfall schaltet ausschließlich das betroffene Gerät ab — unabhängig von Anschlussleistung und vorgelagertem Schutzorgan. Ein Fehler an einem Arbeitsplatz bleibt das Problem dieses einen Arbeitsplatzes.

~50 µsSchaltzeit
1.000×schneller als MCB
< 140 ADurchlassstrom

Niedrigere Betriebskosten (OPEX)

Der zyklische, unterbrechungsfreie Selbsttest verlängert das DGUV-Prüfintervall der Prüftaste von 6 auf 48 Monate (per Zertifikat). Keine koordinierten Abschaltungen, Remote-Test mit automatischer Protokollierung, verschleißfreier Betrieb.

6 → 48 Mt.DGUV-Prüfintervall
18 → 7 WVerlustleistung
0 Verschleißim Schaltpfad

Kurzschluss ohne Zerstörung

Halbleiterbasiertes Schalten mit minimaler Durchlassenergie — „Kurzschluss ohne Kurzschlussstrom". Kein gefährlicher Störlichtbogen, kein Brand, keine Schmorstellen. Selbst nicht kurzschlussfeste, sensible Lasten bleiben geschützt.

~2.400×geringere I²t vs. MCB
+275 %Ausschaltvermögen vs. MCB
0 Lichtbogenim Fehlerfall

Transparenz & auditierbare Compliance

Integrierte Strom-, Spannungs- und Leistungsmessung (IEC 61557-12), Differenzstromüberwachung (RCM) und lückenlose Protokollierung aller Selbsttests. Kontinuierliche Überwachung statt periodischer Stichprobe — Datenbasis für Compliance-Nachweise und Frühwarnung.

I·U·Pintegrierte Messung
RCMDifferenzstrom-Monitoring
13 hzyklischer Selbsttest
Konventionell (10 Geräte) SENTRON ECPD Einsparung Break-even ≈ Jahr 2–3 0 2 4 6 BETRIEBSJAHRE KUMULIERTE KOSTEN

Schematische Darstellung des kumulierten Kostenverlaufs — kein konkretes Angebot.

Beispiel: Betriebskosten (OPEX)

Höhere Anschaffung, ab dem Break-even günstiger.

Das ECPD startet mit höherer Anschaffung, senkt aber die laufenden Kosten dauerhaft — bis die kumulierten Kosten die einer konventionellen Lösung unterschreiten.

  • 6 → 48 Monate DGUV-Prüfintervall der Prüftaste (per Zertifikat) — deutlich seltener wiederkehrende Prüfungen.
  • Keine koordinierten Abschaltungen — Remote-Selbsttest mit automatischer Protokollierung statt Betriebsunterbrechung.
  • 18 → 7 W Verlustleistung und ein verschleißfreier Schaltpfad senken Energie- und Wartungskosten.
  • Bis 60 % weniger Betriebskosten & CO₂ über den Lebenszyklus.*
Vergleich: zehn konventionelle Schutzgeräte gegenüber einem SENTRON ECPD

10 herkömmliche Geräte (16 TE) → 1 ECPD (2 TE) · Siemens-Vergleich

Mehrere Funktionen in einem Gerät

Weniger Geräte, weniger Verdrahtung, weniger Material.

  • 10 → 1Leitungsschutz, Fehlerstromschutz, Messung und Schalten vereint in einem 2-TE-Gehäuse.
  • 16 → 2 TEDeutlich weniger Modulbreite und Verdrahtungsaufwand im Schaltschrank — mehr Platz auf der Hutschiene.
  • −90 %Weniger Material bei Kunststoff und Metall (Elektronik −80 %, Verpackung −90 %).
  • nur LastAuslegung nach Laststrom statt Einschaltstrom — B-, C-, D-Charakteristiken entfallen.
Für Planung & Installation

Was Planer und Installateure davon haben.

Kurz auf den Punkt. Alle Argumente, Tools und Praxisbeispiele je Rolle gibt es auf den eigenen Seiten — und im ausführlichen Video.

Für Fachbetriebe · ausführliche Erklärung
Selektivität garantiertKeine Selektivitätsberechnung der Endstromkreise mehr.
Nur Laststrom zähltKeine Einschaltströme, keine B-/C-/D-Auswahl.
Weniger Reserve & PlatzKeine Überdimensionierung vorgelagerter Geräte.
NormkonformSchutz sensibler Lasten, z. B. DIN VDE 0100-710.
8 → 1 GerätWeniger Stromkreise, weniger Verdrahtung.
Mehr Platz auf der Hutschiene2 TE statt 16 TE Modulbreite.
Inbetriebnahme per AppParametrierung über SENTRON Powerconfig.
SchmelzsicherungsfreiKein Sicherungstausch, werkzeugloser Anschluss.
Referenz · Trading Floor
Wiederholte Kurzschlüsse in PC-Netzteilen lösten die Backup-Sicherung aus — mehrere Trading Desks fielen gleichzeitig aus. Mit je einem ECPD pro Desk bleibt ein Fehler auf den betroffenen Arbeitsplatz begrenzt.

Ein global tätiges Schweizer Bankhaus · rund 689 ECPDs auf Trading Floors, montiert zwischen Bodensteckdose und Steckdosenleiste. Nur das ECPD erfüllte alle Anforderungen an schnelle, selektive Abschaltung.

~689ECPDs im produktiven Einsatz auf Trading Floors
1 Deskstatt mehrerer Arbeitsplätze fällt bei einem Fehler aus
Technik & Funktionen

Belastbare Daten, nachvollziehbare Funktionen.

Auszug aus den Datenblättern der Baureihe 5TY1 sowie den zentralen Funktions-Enablern. Vollständige Werte im Datenblatt.

ProduktreiheSENTRON ECPD 5TY1 · 1+N
Nennstrom (einstellbar)2–16 A
Nennspannung230 V AC
NetzformenTN, TT
FehlerstromschutzIΔn 30 mA · Typ F
Kurzschlussvermögen Icn75 kA
Halbleiter-Schaltzeit~50 µs
Ausschaltzeittyp. 0,1 / max. 0,5 ms
Durchlassenergie I²t< 30 A²s
Verlustleistungmax. 7 W · Standby 0,7 W
SchnittstellenDI/DO · Modbus TCP
Bauform2 TE · Hutschiene

Durch die extrem schnelle Abschaltung mit minimalem Durchlassstrom löst im Fehlerfall garantiert nur das ECPD aus — nie das vorgelagerte Schutzorgan. Selektivität unabhängig von Anschlussleistung und vorgelagertem Gerät.

Schaltet kapazitive Lasten (Schaltnetzteile, Umrichter) ohne Fehlauslösung. Unterscheidet betriebsbedingte Einschaltströme von echten Fehlern und von hohen Anlaufströmen (z. B. Motoren).

Nach Kurzschluss, Überlast oder Über-/Unterspannung. Prüft Gerätetemperatur, Netzspannung, Abkühlzeit und Elektronik vor dem Wiedereinschalten — kein gefährliches Zuschalten auf einen bestehenden Kurzschluss.

Kontinuierliche und zyklische Selbsttests (u. a. alle 13 h) inkl. Protokollierung. Kein Haltemagnet, kein mechanisches Auslöserelais, keine Kontaktabnutzung — geräuschloses Schalten bei hoher Schaltfrequenz.

Fernparametrierung über Powerconfig-App oder Modbus TCP. Geschützte Parameter erfordern physische Präsenz: Entsperrung muss innerhalb von 90 s lokal am Gerät bestätigt werden, ist zeitlich limitiert und fällt automatisch in den geschützten Modus zurück.

Nächster Schritt · Webinar

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Gemeinsam mit Siemens zeigen wir das ECPD in der Praxis. Kostenlos, online, mit Live-Demo und Q&A. Jetzt Platz sichern.

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SIEMENS×Circuit Electronics
09. Juli 2026Online~45 Min + Q&A

Wie das ECPD die Arbeitsplatz-Absicherung verändert

Zu Gast: Vinod · Siemens Smart Infrastructure

  • Die Schutzlücke zwischen Verteilung und Arbeitsplatz — und warum sie niemandem „gehört"
  • Live-Demo: Parametrierung & Fehlerfall in Echtzeit
  • Trading-Floor-Rollout: was sich in der Praxis verändert hat

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